Auf Grundlage des bundesweit geltenden Wasserhaushaltsgesetzes und der Novellierung des Niedersächsischen Wassergesetzes (NWG) wurde 1992 mit der Einführung der Wasserentnahmegebühr (WEG) der Startschuss zum Niedersächsischen Kooperationsmodell
Trinkwasserschutz zwischen der Land- und der Wasserwirtschaft gegeben. Die Wasserentnahmegebühr wird seither vornehmlich zur vorbeugenden Minderung landwirtschaftlicher Stoffeinträge ins Grund- und Oberflächenwasser eingesetzt. Die Maßnahmenprogramme sollen vor allem die Nitratbelastung in den Förderbrunnen und Vorfeldmessstellen der Wasserversorgungsunternehmen (WVU) senken und eine gute Qualität des Trinkwassers sichern. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde die Gewässerschutzberatung etabliert und es werden Freiwillige Vereinbarungen auf den landwirtschaftlichen Flächen in den Trinkwassergewinnungsgebieten (TGG) umgesetzt.


Unsere Leistungen

  • Entwicklung und Umsetzung von gebietsspezifischen Trinkwasserschutzkonzepten
  • Beratung von landwirtschaftlichen Betrieben in Wassereinzugsgebieten
  • Durchführung von Gewässerschutzleistungen wie Veranstaltungen, Feldrundfahrten und Öffentlichkeitsarbeit, Boden- und Pflanzenuntersuchungen sowie Feldversuchen
  • Abschluss von Trinkwasserschutzvereinbarungen mit Landwirten
  • Konzeption und Umsetzung einer gebietsbezogenen Erfolgskontrolle mit Hilfe von Boden- und Wasseruntersuchungen sowie mit Hilfe von Kalkulationsverfahren wie z. B. Hoftorbilanzen
  • Unterstützung der Geschäftsführung durch Fachdienstleistungen wie z. B. Vor-Ort-Kontrollen
  • Erstellung und Umsetzung von Konzepten zum gewässerschonenden Waldbau
  • Beweissicherungsverfahren und Gutachterliche Stellungnahmen in Entschädigungsfragen
  • Entwicklung neuer Methoden zum Trinkwasserschutz z. B. im Rahmen von Pilotprojekten
  • GIS-gesteuerte Datenpräsentation
  • Öffentlichkeitsarbeit