Waldnutzung hat im Vergleich zur landwirtschaftlichen Nutzung in der Regel ein hohes Grundwasserschutzpotenzial.
Insbesondere die Dauerhaftigkeit des Bewuchses, eine geringe Eingriffshäufigkeit und der Verzicht auf Düngemaßnahmen sichern vergleichsweise niedrige Nitratausträge unter Wald.
Risiken bestehen dann, wenn nicht standortangepasste, instabile Waldbestände zu Windbruch und in der Folge zu Bodenabtrag und Stoffaustrag führen. Weiterhin kann es vor allem in Hanglagen, an Böschungen, Forst und Rückewegen sowie bei Erstaufforstung zu Bodenerosion und damit einhergehend stofflichen Austrägen in das Oberflächengewässer und Grundwasser kommen.
Nicht zuletzt ist der Wald ein entzugsarmes Nutzungssystem, so dass insbesondere in den viehstarken Regionen atmosphärische N- Einträge in Waldökosysteme auch unter Wald zu erhöhten Nitratausträgen (z. B. von über 50 mg / l) führen können. Aus diesen Gründen kann in TGG der Einsatz grundwasserschonender forstwirtschaftlicher Maßnahmen sinnvoll sein.


Unsere Leistungen

  • Beratung zu Erosionsschutzmaßnahmen im Forst
  • Beratung zu grundwasserschonendem Waldumbau
  • Beratung zum Arten- und Naturschutz im Wald

Referenzen

  • Trinkwasserschutzberatung in der Trinkwasserschutzkooperation Westharz - Forstwirtschaft seit 06/2018.
    Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.twsk-westharz-forst.de/