EG-Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) in Hessen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein
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Die Vermeidung von erhöhten Nitratkonzentrationen im Sickerwasser unter landwirtschaftlich genutzten Flächen ist seit dem Inkrafttreten der EG-Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG) von flächendeckender Bedeutung. Ziele der EG-WRRL sind die Erreichung bzw. der Erhalt eines „guten Zustandes“ des Grundwassers und der Oberflächengewässer (Flüsse, Bäche, Seen) einschließlich Küsten- und Übergangsgewässer. Dies bedeutet:

- Der „gute Zustand“ für das Grundwasser bedeutet insbesondere die Einhaltung des Grenzwertes von 50 mg Nitrat/Liter.

- Der „gute Zustand“ für die oberirdischen Gewässer kommt der Verminderung von Phosphateinträgen durch Bodenabtrag (Erosion) sowie der Vermeidung von Pflanzenschutzmitteleinträgen in die Gewässer besondere Bedeutung zu (UBA, 2010).

Insgesamt wurden 36 % der deutschen Grundwasserkörper und 82% der Fließ- und Oberflächengewässer als „in schlechtem Zustand“ eingestuft. Als wesentliche Ursache kommen flächenhafte Einträge aus der Landnutzung in Frage. Aus diesem Grund werden Landwirte bei der Minderung von Stoffeinträgen in vielen Bundesländern durch Beratungsangebote und Maßnahmen unterstützt.

Wir betreuen seit 2006 Landwirte in WRRL-Beratungsgebieten in drei Bundesländern bei der Umsetzung der EG-WRRL Inhalte. Dies führt vielfach dazu, dass Betriebe Nährstoffüberschüsse bei gleicher Ertragsleistung reduzieren können und die Nährstoffbilanzen sinken. Wir unterstützen die Betriebsleiter, ihre Betriebe „Fit für die novellierte Düngeverordnung“ zu machen.

 

 
 Düngeplanung
 Bilanzierung
 Boden- und Pflanzenanalysen
 Veranstaltungen, Vorträge
Konzeptentwicklung 

    Ihr Ansprechpartner:
    Hans-Bernhard von Buttlar
    Martin Horstkötter
    Christine von Buttlar