Die dezentrale Wassergewinnung hat durch neue, umweltfreundliche Verfahren an Bedeutung gewonnen. Sie stellt insbesondere im ländlichen Raum eine kostengünstige Alternative dar. Ein ordnungsgemäßer Betrieb von Kleinkläranlagen wird gesetzlich gefordert und trägt dazu bei, die Gewässer und damit die Umwelt zu schützen. Durch eine fachgerechte, regelmäßige Wartung kann die Qualität des Ablaufwassers sichergestellt werden.

Nach Jahren der Rechtsunsicherheit wurden Klein-kläranlagen (bis max. 8 cbm häusliches Abwasser pro Tag) einem Anschluss an die öffentliche Kanalisation quasi gleichgestellt (Erlass des Niedersächsischen Umweltministers vom 22.01.1992 Az 205-321203). Als Folge dieser gesetzlichen Änderungen mussten viele Kleinkläranlagen mit einer biologischen Reinigung nachgerüstet werden. Für den ordnungsgemäßen Betrieb und die Wartung der Kleinkläranlagen sind die DIN 4261 und die Auflagen des wasserrechtlichen Erlaubnisbescheides des Landkreises einzuhalten, der festlegt, dass ihre Abwasserbeseitigungsanlage regelmäßig von einem Fachmann zu warten ist und dass der Wartungsvertrag vorgelegt werden muss.

1.) Schacht einer Kleinkläranlage
2.) Kontrolle der Abwasserqualität


Englische Übersetzung ... pdf (26 KB)
 
  Bei den meisten Anlagetypen sind folgende Wartungsarbeiten
regelmäßig durchzuführen:
Probenahme und Analysen des gereinigten Abwassers
Überprüfung des baulichen Zustandes der Anlage
Funktionskontrolle der Anlage
allgemeine Reinigungsarbeiten
Beseitigung von Mängeln
Kontrolle des Betriebsbuches mit Feststellung des regelmäßigen Betriebs der Anlage
  Neben der reinen Wartung der Kleinkläranlagen bieten wir folgende Dienstleistungen an:
Gutachterliche Stellungnahmen zur Standorteignung von Kleinkläranlagen
Beratung bei der Wahl umweltfreundlicher Systeme zur Abwasserreinigung
Erarbeitung von dezentralen, umweltfreundlichen Abwasserkonzepten
Konzepte zur dezentralen Versickerung von Niederschlagswasser

          Ihre Ansprechpartner:
          Dipl. Ing. Martin Horstkötter